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Am Anfang kam der Prophet zum Berg. Bei einem Pokalspiel in der Nähe seines Heimatortes hat Marco Klingelhöfer 1990 erstmals eine Partie von Borussia Mönchengladbach gesehen. Der Kick bei Eintracht Haiger machte ihn prompt zum Fan. Seither reist der Berg zum Propheten – seit 1997 mit Dauerkarte. (mehr …)


Udo Eilers trägt einen großen Namen. Oder vielmehr: einen großen Spitznamen. „Tiger“ hat man im Umfeld seines Lieblingsvereins Borussia Mönchengladbach früher Stefan Effenberg genannt. (mehr …)


Zebrastreifen weiß und blau. Patrick Wildtraut ist unverkennbarerweise ein Fan des MSV Duisburg. Dabei trägt er heute nicht einmal seine komplette Schalsammlung an den Hüften. Normalerweise baumeln da 63 Stück und nicht „nur“ 30. Aber er kommt direkt von der Arbeit zum Stadion. Da muss man in Sachen Outfit eben Abstriche machen. Trikot und Kutte lässt er allerdings niemals zu Hause. Die stammen von seinem Vater, der vor mehr als zwei Jahrzehnten auch den Grundstein zu Patricks Fantum gelegt hat. (mehr …)


RWE for life! Unmittelbar nach seiner Geburt wurde Herr Hense (im Bild links) Vereinsmitglied bei Rot-Weiß Essen. Bis heute ist er dabei geblieben und kommt darum mittlerweile auf stolze vier Jahrzehnte in Rot und Weiß.



Dieter Wargowski, Melanie Kurtz, Udo Wilhelmi sind Fans von Rot-Weiß Essen. Wie lange? Schon immer. Udo stand in den 70ern als Kind in der Westkurve. Nach dem Abriss der Tribüne Anfang der 90er Jahre hat er noch einige andere Himmelsrichtungen ausprobiert. Inzwischen sind er, seine Partnerin Melanie und der gemeinsame Kumpel Dieter in der Ostkurve gelandet. Mit Dauerkarte, versteht sich. Auch das irgendwie schon immer.


Spiele gegen Amateurmannschaften von Bundesligisten sind nicht wirklich Publikumsmagnete in den unteren Klassen. An Essens Hafenstraße reicht ein Kick mit dem zweiten Team des FC aus Köln trotzdem für eine gute Kulisse.  (mehr …)


Bald fünf Jahrzehnte ist das erste Spiel der Alemannia her, das Norbert Hanf jemals besuchte. 1963 war das und der Gegner hieß Rot-Weiß Essen. Durch dick und dünn ist er seit damals mit der Alemannia gegangen. Neben einer Dauerkarte für den Block O3 auf der Gegengeraden nennt er auch einen Mitgliedsausweis sein eigen – als Läufer ist Norbert Hanf in der Leichtathletikabteilung der Schwarz-Gelben aktiv.


Guido Treutwein ist Kuttenträger aus Überzeugung – beim Heavy Metal und bei der Alemannia. Seit 1977 verfolgt er die Geschicke der Schwarz-Gelben aus der Kaiserstadt. Und weil er ein bisschen abergläubisch ist, versucht er dieses Geschick mit zwei kleinen Ritualen in die richtige Richtung zu lenken: Am Spieltag wird nicht rasiert und in der Halbzeitpause muss es ein Zigarillo sein.

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