Udo, Melanie und Dieter, Hafenstraße

Dieter Wargowski, Melanie Kurtz, Udo Wilhelmi sind Fans von Rot-Weiß Essen. Wie lange? Schon immer. Udo stand in den 70ern als Kind in der Westkurve. Nach dem Abriss der Tribüne Anfang der 90er Jahre hat er noch einige andere Himmelsrichtungen ausprobiert. Inzwischen sind er, seine Partnerin Melanie und der gemeinsame Kumpel Dieter in der Ostkurve gelandet. Mit Dauerkarte, versteht sich. Auch das irgendwie schon immer.
Dieter Wargowski, Melanie Kurtz, Udo Wilhelmi have all always been Rot-Weiß Essen supporters. Udo has already been going to the stadium as a kid in the 70s, having sat in the western stand of the stadium. Ever since the stand was removed from the stadium in the 90s, he’s tried several different stands, now consistently sitting in the eastern stand along with his partner Melanie and their friend Dieter. And of course, they also all always have had a season ticket.

Andreas und Ulrich, Hafenstraße

Spiele gegen Amateurmannschaften von Bundesligisten sind nicht wirklich Publikumsmagnete in den unteren Klassen. An Essens Hafenstraße reicht ein Kick mit dem zweiten Team des FC aus Köln trotzdem für eine gute Kulisse.
Games in which the amateur teams of the big Bundesliga clubs play are often not well visited, even for lower league games. However, there is still a considerable crowd in the stadium tonight as the Rot Weiß Essen takes on the FC Köln’s second team.
Rund 6000 Zuschauer sind an diesem letzten Januarsamstag 2012 gekommen. Klirrende Kälte hin, unattraktiver Gegner her: Rot-Weiß Essen kann auf seine Anhänger zählen. Auf Ulrich, zum Beispiel. Als der vor über 40 Jahren erstmals ein Spiel im Georg-Melches-Stadion besuchte, ging es für die Rot-Weißen gegen Osnabrück noch um den Bundesligaaufstieg. Viel Wasser ist seitdem die Ruhr hinunter geflossen. Die Gegenwart heißt Regionalliga. Von seinem Platz auf der Nordtribüne kann Ulrich zudem einen Blick auf die Zukunft werfen: Gleich nebenan wird derzeit eine brandneue Arena gebaut.
There are around 6000 spectators in the stadium on this last Saturday of January 2012. Despite the freezing cold or the unattractive opponent, many RWE supporters have found their way to the stadium to support their team, including Ulrich for example. It was over 40 years ago that he watched his first football match in the „Georg-Melches-Stadion“, at times where his team was still fighting for promotion to the Bundesliga, as they took on Osnabrück. Since then, things haven’t been looking as bright for the team from western Germany, who are currently located in fourth division. From his seat, Ulrich can see the future of his club as well, as a new stadium is currently being built right next door. „Andreas und Ulrich, Hafenstraße“ weiterlesen

Norbert, Neuer Tivoli

Bald fünf Jahrzehnte ist das erste Spiel der Alemannia her, das Norbert Hanf jemals besuchte. 1963 war das und der Gegner hieß Rot-Weiß Essen. Durch dick und dünn ist er seit damals mit der Alemannia gegangen. Neben einer Dauerkarte für den Block O3 auf der Gegengeraden nennt er auch einen Mitgliedsausweis sein eigen – als Läufer ist Norbert Hanf in der Leichtathletikabteilung der Schwarz-Gelben aktiv.
Soon, it will have been five full decades since Norbert Hanf’s first time going to the stadium. It was 1963 when he watched his first game, as Alemannia Aachen took on Rot-Weiß Essen and he’s been through a lot of ups and downs with his team ever since. Not only does he own a season ticket for the stadium’s fan stand, he’s also a club member and an active runner in the club’s track and field department.

Guido, Neuer Tivoli

Guido Treutwein ist Kuttenträger aus Überzeugung – beim Heavy Metal und bei der Alemannia. Seit 1977 verfolgt er die Geschicke der Schwarz-Gelben aus der Kaiserstadt. Und weil er ein bisschen abergläubisch ist, versucht er dieses Geschick mit zwei kleinen Ritualen in die richtige Richtung zu lenken: Am Spieltag wird nicht rasiert und in der Halbzeitpause muss es ein Zigarillo sein.
Guido Treutwein has a passion for wearing vests – due to Heavy Metal as well as football. He’s been an Alemannia Aachen supporter since 1977. And due to being superstitious, he usually practices two rituals at every matchday: He doesn’t shave and smokes a cigarillo at half time.

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Petra, Neuer Tivoli

Nein, abergläubisch ist Petra zum Glück nicht. Schließlich könnte sie sonst ihre Kinder gar nicht mehr mit ins Stadion nehmen. Oder den Spielern ihres Lieblingsvereins Alemannia Aachen zumindest nicht mehr in die Hände drücken. Denn jedes Mal wenn einer ihrer Jungs die Mannschaft beim Einlaufen ins Stadion begleitete, ging das Spiel im Anschluss prompt verloren.
Luckily, Petra isn’t superstitous. Because if she was, she wouldn’t be able to take her kids to the stadium any longer, or shake the players of Alemannia Aachen’s hands. Because every time one of her kids escorted a player onto the pitch, their team ended up losing the game. „Petra, Neuer Tivoli“ weiterlesen