Wuppertaler SV – Alemannia Aachen
Stadion am Zoo

Mehr als 3.000 Zuschauer haben sich an diesem schönen Sommerabend in Wuppertal zum Spiel der Regionalliga West eingefunden, knapp 1.000 davon aus Aachen. Das Atmosphäre ist entspannt, die Partie plätschert vor sich hin. Auch die Pyros der Wuppertaler Anhänger können kein Feuer ins Spiel bringen. Erst in der Schlussphase nimmt das Traditionsduell mit der Aachener Schlussoffensive Fahrt auf, und der Gästeblock macht richtig Druck. Da der Alemannnia Führungstreffer wegen angeblichem Abseits zurückgepfiffen wird, bleibt es jedoch beim 0-0.

Philipp, Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Philipp ist mit zwei Freunden unterwegs. Sie hatten eigentlich selber Training, das ist aber ausgefallen. Deswegen kommen sie jetzt auf den letzten Drücker.
Philipp comes to watch the game with two of his friends. They were supposed to go to soccer practice, but it was canceled at short notice, which is why they decided to go see the game instead.

Anhänger des Wuppertaler SV

Tanja, Celine, Sara und Julia
Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Tanja ist Mitglied im Fanclub »Die Falken« benannt nach Falk ihrem Präsidenten.
»Die Falken« gibt es schon seit über 20 Jahren. Damals spielte die Mannschaft noch in der Zweiten Liga.
Tanja is member of the fan club „Die Falken“, which is named after it’s president, Falk. The fanclub has existed for over 20 years now, it was founded when the team still played in second division.

Anhänger des Wuppertaler SV

Celine und Julia sind Tanjas Töchter. Sara ist »eine Freundin aber wie eine Schwester«.
Tanjas Mann ist zwar heute auch mit im Stadion, aber das ist eine Ausnahme. Er ist eigentlich nicht wirklich an Fußball interessiert.
Tanja’s husband is in the stadium too today, which is a rare exception however. He usually isn’t really interested in football.
Celine and Julia are Tanja’s daughters. Sara is „a friend but like a sister“.

 

Klaus, Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Frank ist auch bei »den Falken«. Er geht seit 35 Jahren zu den Spielen und hat mit dem Verein alle Höhen — und vor allem Tiefen durchgemacht. Er sagt: »Wir kennen die Schmerzen«
Frank is a member of „Die Falken“ as well. He’s been visiting the matches for 35 years now, having seen all of the team’s ups and especially its downs. „We know the pains“, he says.

Bodo, Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Auch Bodo war zum ersten Mal Anfang der 70er Jahre im Stadion am Zoo. Gleich trifft er sich mit seinem Sohn.
Bodo hat lange im Ausland gelebt, unter anderem in Asien, aber seinen Verein dabei nie aus den Augen verloren. Wo immer er war, hat er sich Zeitungsausschnitte und Videos über den WSV schicken lassen.
Bodo too watched his first match in the „Stadion am Zoo“ in the early 70s. He is meeting up with his son soon. Bodo has lived abroad for a long time, in Asia amongst other places, but never lost track of his favorite club. Wherever he was, he always had people send him articles and videos about the WSV.

Oliver, Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Als Oliver in den frühen 70er Jahren anfing zum WSV zu gehen, gab es ein Loch im Zaun, durch das er und andere Kinder bei den Spielen ins Stadion geschlüpft sind. Die Ordner haben einfach in die andere Richtung geschaut. Heute undenkbar.
Die aktuelle Entwicklung findet er gut. Die Chance auf einen Neubeginn durch die Insolvenz wurde genutzt — finanziell und personell. Am Besten ist allerdings, dass der Fusionsname Wuppertaler SV Borussia Geschichte ist, und der Verein wieder wie früher Wuppertaler SV  heisst.
Sein schönstes WSV-Erlebnis war das Heimspiel im Pokal Achtefinale 2008 gegen Bayern, das in der ausverkauften Veltins Arena in Gelsenkirchen ausgetragen wurde. Der Aussenseiter konnte zwei mal ausgleichen, und es ging mit 2-2 in die Pause. Am Ende stand es 2-5.
When Oliver first started to visit the WSV’s games in the early 70’s, there was a hole in the fence surrounding the stadium, which he and other kids used to get inside. The security guards simply looked the other way; unthinkable from today’s point of view. He likes the recent developments. The chance for a new beginning after bankrupcy was well used, as regards both the personnel and finances. The best thing however, is that the fused name „Wuppertaler SV Borussia“ is history, and the club is named „Wuppertaler SV“ again like back in the day.
His best experience as a WSV fan was watching the round of 16 game in the „DFB-Pokal“ of 2008 against Bayern Munich, which took place in the sold out „Veltins Arena“ in Gelsenkirchen. The underdog was able to score two equalizers, making it 2-2 at half time. The final score was 2-5.

Lissi, Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Lissi geht seit einem dreiviertel Jahr regelmäßig. Früher war sie manchmal mit ihrem Opa im Stadion am Zoo. Der ist heute auch im Stadion — aber auf einem Sitzplatz.
Das Trikot ist das Aufstiegstrikot von letzter Saison.
Lissi has been watching the games regularly for about 9 months now. She used to visit the games along with her grandfather, who is in the stadium too today – but on a seat in a different stand.

 

Akram, Stadion am Zoo

Anhänger des Wuppertaler SV

Akram kommt aus Syrien. Er ist seit zwei Jahren in Deutschland und spielt Beach Soccer beim WSV. Heute besucht er zum ersten Mal ein Spiel der Profis. Er wartet auf seine Mannschaftskameraden, mit denen er verabredet ist.
Akram is from Syria. He’s been living in Germany for two years now and plays beach soccer for the WSV. It’s his first time visiting one of the professional team’s matches today. He’s waiting for his teammates, with who he’s arranged to watch the game.