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Anhänger von RSC Anderlecht

Anhänger von RSC Anderlecht

Anhänger von RSC Anderlecht

Anhänger von RSC Anderlecht

Ein wunderbarer Herbstnachmittag in Brüssel. Das Stadion des belgischen Rekordmeisters RSC Anderlecht liegt mitten im gleichnamigen Stadtviertel. Es ist umgeben von Kneipen und Imbissbuden. Die Fans trudeln rechtzeitig vor dem Spiel ein um zu plauschen und ortsübliche Speisen und Getränke zu sich zu nehmen. Im Stadion gibt es nur Getränke.
Zu Gast ist der KSC aus dem etwa 50 Kilometer entfernten Lokeren. Die Flamen belegen einen Platz im unteren Mittelfeld. Anderlecht ist klarer Favorit und dominiert in der ersten Halbzeit auch das Spiel ohne viele Chancen herauszuspielen. Nach der Pause ändert sich das Bild: Lokeren übernimmt die Initiative und kommt zu einer Reihe klarer Torchancen, die aber alle vergeigt werden. Ausserdem entscheidet der Schiri in einer strittigen Situation nicht auf Strafstoß für die Gäste. Die Fans auf der Gästetribüne schwanken zwischen Verzweiflung und Wut. Es kommt wie so oft: irgendwie kämpft sich der RSC zurück ins Spiel und nutzt in der Nachspielzeit eine von zwei klaren Torchancen. Anderlecht gewinnt 1-0.

Anhänger von RSC Anderlecht

Anhänger von RSC Anderlecht


Anhänger des Wuppertaler SV

Philipp ist mit zwei Freunden unterwegs. Sie hatten eigentlich selber Training, das ist aber ausgefallen.
Deswegen kommen sie jetzt auf den letzten Drücker.

Anhänger des Wuppertaler SV


Anhänger des Wuppertaler SV


Anhänger des Wuppertaler SV

Tanja ist Mitglied im Fanclub »Die Falken« benannt nach Falk ihrem Präsidenten.
»Die Falken« gibt es schon seit über 20 Jahren. Damals spielte die Mannschaft noch in der Zweiten Liga.

Anhänger des Wuppertaler SV

Celine und Julia sind Tanjas Töchter. Sara ist »eine Freundin aber wie eine Schwester«.

Tanjas Mann ist zwar heute auch mit im Stadion, aber das ist eine Ausnahme. Er ist eigentlich nicht wirklich an Fußball interessiert.

 


Anhänger des Wuppertaler SV

Frank ist auch bei »den Falken«. Er geht seit 35 Jahren zu den Spielen und hat mit dem Verein alle Höhen — und vor allem Tiefen durchgemacht. Er sagt: »Wir kennen die Schmerzen«


Anhänger des Wuppertaler SV

Auch Bodo war zum ersten Mal Anfang der 70er Jahre im Stadion am Zoo. Gleich trifft er sich mit seinem Sohn.
Bodo hat lange im Ausland gelebt, unter anderem in Asien, aber seinen Verein dabei nie aus den Augen verloren. Wo immer er war, hat er sich Zeitungsausschnitte und Videos über den WSV schicken lassen.


Anhänger des Wuppertaler SV

Als Oliver in den frühen 70er Jahren anfing zum WSV zu gehen, gab es ein Loch im Zaun, durch das er und andere Kinder bei den Spielen ins Stadion geschlüpft sind. Die Ordner haben einfach in die andere Richtung geschaut. Heute undenkbar.
Die aktuelle Entwicklung findet er gut. Die Chance auf einen Neubeginn durch die Insolvenz wurde genutzt — finanziell und personell. Am Besten ist allerdings, dass der Fusionsname Wuppertaler SV Borussia Geschichte ist, und der Verein wieder wie früher Wuppertaler SV  heisst.
Sein schönstes WSV-Erlebnis war das Heimspiel im Pokal Achtefinale 2008 gegen Bayern, das in der ausverkauften Veltins Arena in Gelsenkirchen ausgetragen wurde. Der Aussenseiter konnte zwei mal ausgleichen, und es ging mit 2-2 in die Pause. Am Ende stand es 2-5.


Anhänger des Wuppertaler SV

Lissi geht seit einem dreiviertel Jahr regelmäßig. Früher war sie manchmal mit ihrem Opa im Stadion am Zoo. Der ist heute auch im Stadion — aber auf einem Sitzplatz.
Das Trikot ist das Aufstiegstrikot von letzter Saison.

 


Anhänger des Wuppertaler SV

Akram kommt aus Syrien. Er ist seit 2 Jahren in Deutschland und spielt Beach Soccer beim WSV. Heute besucht er zum ersten Mal ein Spiel der Profis. Er wartet auf seine Mannschaftskameraden, mit denen er verabredet ist.


Anhänger des Wuppertaler SV

Die beiden besuchen seit zwei Jahren jedes Spiel im Zoostadion.